FWG Weißenthurm für Bedarfsanalyse zu Spielplätzen in Weißenthurm

Spielraum für die Weißenthurmer Kinder liegt allen Fraktionen am Herzen. So wurde ja im vergangenen Jahr der Spielplatz im Kuno-von-Falkenstein-Park überarbeitet. Die FWG Weißenthurm hatte nun alle Weißenthurmer Spielplätze unter die Lupe genommen und bewertet. Die Stadt Weißenthurm verfügt insgesamt über 19 Spielplätze, verteilt über das gesamte Stadtgebiet. Das klingt auf den ersten Blick sehr gut für eine Stadt mit 9000 Einwohnern und einer steigenden Zahl von Kindern. Im Stadtbild sind die Spielplätze gut integriert und fußläufig für die Kinder zu erreichen. Es scheint aber, als seien die Spielplätze nicht immer dort zu finden, wo sie benötigt werden. So am Wohnpark Nette, in dem viele Kinder leben. In der Nähe gibt es aber nur einen viel zu kleinen Spielplatz in der Berliner Straße. Der Spielplatz in der Nettestraße scheint dagegen verwaist. Einer großen Zahl von Kleinkindspielplätzen steht ein nur geringes Angebot für größere Kinder und Jugendliche gegenüber. Viele Spielplätze sind in die Jahre gekommen und die Spielgeräte nicht mehr zeitgemäß. Daher begrüßte die FWG Weißenthurm auch die Umgestaltung des Spielplatzes im Kuno-von-Falkenstein Park ausdrücklich. Allerdings ist der relativ klein geratene Spielplatz mit seinen wenigen Geräten vor allem für Kinder im Kleinkindalter geeignet und wird darüber hinaus von einem Zaun begrenzt. Damit ist der Spielplatz schnell überfüllt und lädt nicht zum ausdauernden Spielen ein. Die wunderschöne Fläche mit Blick über den Rhein bietet unzählige Möglichkeiten für einen spannenden Spielplatz. Zusammen mit den späteren Nutzern könnte ein Gesamtkonzept entwickelt werden, dass jung und alt zum Spielen und Verweilen einlädt. Will man eine solche Spielraumplanung für die gesamte Stadt durchführen und umsetzen, so kostet das enorm viel Geld. Daher wäre im ersten Schritt zunächst zu analysieren, wo Spielplätze gebraucht werden und wie diese gestaltet werden müssen, um den Bedürfnissen der im Einzugsgebiet wohnenden Kinder und Jugendlichen gerecht zu werden. Hierbei könnte sich ergeben, dass einige Spielplätze für ältere Kinder erweitert werden sollten, während vielleicht sogar Spielplätze, die keiner nutzt, wegfallen könnten. Damit ließe sich vielleicht sogar Einsparpotenzial nutzen, ohne jemanden einzuschränken. Daher wird sich die FWG Weißenthurm für die nächste Wahlperiode für eine solchen Bedarfs- und Gestaltungsanalyse und falls sich daraus die Notwendigkeit ergibt auch für eine Spielraumplanung starkmachen.

Mit dem neugestalteten Spielplatz im Kuno-von-Falkensteinpark ist ein Anfang gemacht. Was noch mehr zu tun ist, könnte eine Bedarfs- und Gestaltungsanalyse zu den Spielplätzen in Weißenthurm zeigen.